Unterwegs und die gute alte Heimat

Klausurenzeit ist Ausflugszeit

Juni 7th, 2008 Faky

Gday,

irgendwie seltsam, kaum muss jeder lernen wollen auf einmal alle was machen. Das heutige Programm war:

Melbourne Aquarium, Melbourne Museum, State Library und Dinner in der Lygon Street

Das Aquarium hab ich mal großzügig ausgelassen, da ich kein wirklicher Fan von Tieren in Gefangenschaft bin und es außerdem 18$ kosten sollte… Hingegen das Melbourne Museum war koschdelos und daher genau das Richtige für mich. Es handelt sich dabei um ein allgemeines Naturwissenschaft/Archäologie/Geschichte/Naturkunde Museum, das wohl noch recht neu sein muss und eine sehr schöne Ausstellung zu bieten hatte. Von Bienenstöcken, Stereoskopischen Filmen, Australiens erstem Computer (see below) über Dinosauriern und Fossilien, nem echten Stück Regenwald, dem menschlichen Körper und einem Walskelett bis hin zu einer Ausstellung über Aborigines in Australien war alles dabei.

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Mit von der Partie waren zunächst nur Kate (South Africa), Alex (Kassel/Lipperland), Marc (Froankreisch) und ich. Dann kam im Museum noch Maxine (Melbourner Original) dazu (von unserer Wandertour vor 2 Wochen). Maxine musste dann weg und wurde durch Jacquie (Kanada), Miri (Korea) und Jörn (Hamburch) pünktlich zum Dinner ersetzt. Aber bevor das soweit war, gabs erst noch ein Crêpes (ähhh Crap??) und wir sind noch in die State Library gegangen, wozu sich Jutta (Finnland) noch zu uns gesellte. Von Aussen hab ich die State Library schon oft gesehn (Foto), war aber noch nie drin. Großer Fehler! Eine Athmosphäre wie man sie sich besser in einer großen Bibliothek nicht besser vorstellen kann! Stille riesige Lesesäle mit Bücherregalen und diesen typischen grünen Lampen, die scheinbar irgendwie dazu gehören.

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Danach waren wir alle reif für ein Bier. Besonders Alex, die sich gestern noch schön die Bänder rund um den Knöchel gedehnt hat (wohl schon einige male nen Bänderriss in der Gegend gehabt). An dieser Stelle sei nochmal mein Mitleid und meine Bewunderung für ihr Durchhaltevermögen und ihre Persistenz ausgedrückt! :) Die Mehrheit entschied sich dann doch für Glühwein in der Containerbar, ich jedoch kann mir das nicht antun und bei Plusgraden ohne einen Hauch von Schnee und/oder Weihnachten in der Luft Glühwein zu trinken…Deshalb: BIER! Lustig hier: Kate (aus Südafrika zur Erinnerung) dachte sie kennt Glühwein, es stellte sich aber heraus, dass sie nicht Glühwein kennt sondern Feuerzangenbowle…. WTF?!

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Zum Abschluss gings dann lecker italienisch essen in die Lygon Street, welche quasi “Little Italy” von Melbourne darstellt. Essen war ziemlich gut, meine Canneloni waren ein wenig “over” und die Preise für meinen Geschmack auch (18$ für Canneloni mit nem Tupfer Salat). Aber wir hatten dennoch nen schönen abend, den wir mit einem Gelato in bester italienischer Manier beendeten.

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Folgendes Bild bedarf unbedingt noch eines Kommentars.

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Dieser Zettel beinhaltet den Satz “Mein Name ist…” in 17 Sprachen (naja eingeltich nur 16., mein Beitrag mit der Nummer 17. ist nämlich Hessisch — “Eisch haas Marian”), und das von den verschiedensten Leuten die Alex kennt in nur 2 Tagen gesammelt. That is Melbourne for you…

So das war von heute. Der wohl gesättigte Marian ist raus.

Cya Guys!

Party!!

Juni 4th, 2008 Faky

Na wer geht heut abend 500€ auf den Kopf hauen? ;)

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,557537,00.html

Ich wünsch euch viel Spaß :)

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Argh! Ich muss nmich grade mal aufregen… Klein Marian war noch nicht auf vielen Live Konzerten (eignetlich nur auf der Campus Invasion letzten Juni). Da ist man mal in Melbourne und Fabian schlägt vor zu Death Cab for Cutie zu gehn. Find ich toll. Dann kündigen sich The Wombats an… Ich denk…das wär doch was! Spielen zwar auch im selben Monat, aber was solls, ich mag die Jungs. Aber nein, das reicht noch nicht: Dann les ich… The Fratellis und The Kooks im gleichen Monat (im gleichen Laden). Das darf doch alles nciht wahr sein. Ich kann doch nicht zu allen in einem Monat gehn!!!

Wandern ohne Wurst mit Schnee

Juni 2nd, 2008 Faky

Taaag,

wie zuletzt angekündigt war ich am vergangenen Wochende auf Victorias’s zweithöchstem Berg unterwegs. Am Donnerstag hab ich deswegen mit Sack und Pack auf den Weg zu meiner letzten Vorlesung für dieses Semester gemacht um dann um 19 Uhr nach Clayton aufzubrechen. Dort hab ich mich dann mit Jimmy getroffen mit dem ich mein Zelt teilte. Außerdem hatte sich kurzfristig noch Tim angekündigt den wir dann auch noch in unser gemietetes 3 Mann Zelt aufnahmen. Das Zelt war aber eher so 2,5 Mann, aber dafür auch en bissl wärmer, schließlich erwarteten wir Nachttemperaturen um den Nullpunkt. Donnerstag abend gings dann, bei Alex übernachtend, für mich zum zweiten Mal ins “Nott”, der einzigen Kneipe in Reichweite des Clayton Campus (unfassbar oder!). Wie immer herrschte Stimmung wie am Hahnstätter Markt und die Bude war voll mit betrunkenen Studenten. Wir hatten vorher schon lecker Wein aus dem 5l Karton gebechert und waren daher auch schon ganz lustig drauf. Anders wärs wohl auch nicht zu ertragen gewesen. Mittlerweile kennt man sogar schon ne Menge Leute dort :)

Freitag, mit nem ordentlichen Kopp, schön ausgeschlafen bis Middach, noch gefrühstückt und dann auchs chon aufgebrochen zum Mt Feathertop. Gegen 23h sind wir nach fast 8h Fahrt (Feierabendverkehr sei dank) auf gut 1400m angekommen und haben noch schnell unsere Zelte aufgestellt, ne Tasse Whisky getrunken und sind ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen wurden wir von srahelndem Sonnenschein gegen 8 geweckt, gefrühstückt, eingepackt und unseren Tagesmarsch von 10km in Angriff genommen. Gegen 14h waren wir dann auch schon angekommen, die Zelte aufgebaut und der Lunch war verzehrt. Zum Sonnenuntergang gings dann noch den letzten km zum Gipfel hoch wo es ne fantastische Aussicht gab. Nach dem Abendessen im dunklen nam der Wind dann gut zu und ich lag schon um 20h im mollig warmen Schlafsack während es einige meiner Mitwanderer noch ne ganze Zeit lang aushielten!

Am morgen hies es dann noch eben Wasser holen (an ner Quelle mit nem Filter), Frühstücken, einpacken, kleiner Umweg zum Plumsklo, und ab auf den Rückweg. Den hab ich dann mit 2 Kollegen in knapp 2:20h geschafft und konnte noch ne halbe Stunde in der Sonne liegen bevor der Rest ankam! Ein herrlicher Tag. Letztendlich warn wir um 20h wieder zurück in Clayton, wo Dingo sich dann freundlicherweise noch anbot um Andrew und mich noch bis quasi vor die Haustür zu fahren. Vieeeel besser als Zug zu fahren :)

Ansonsten hab ich Michel’s Fahrrad jetzt hier, und das werd ich wohl morgen direkt mal ausprobieren um Lebensmittel zu beschaffen, da mein Kühlschrank vollständig entleert ist, bis auf die Rest der Wanderung, nem Schluck Milch und nem Schluck Saft.

Ich wünsch euch jetzt noch viel Spaß mit dem kurzen Video (diesmal nur 10 min ;) ) und den Bildern!

Bis bald!