Unterwegs und die gute alte Heimat

Die schönsten 40km…

Oktober 6th, 2008 Faky

… die ich bisher zu Fuß zurücklegte, habe ich am vergangen Wochenende im Wilsons Promontory National Park erlebt. Das ist ein Halbinsel-artiges Schutzgebiet an der Südküste Victorias, etwa 250km östlich von Melbourne. Jutta, Fabian und ich haben uns ein Auto gemietet und haben in 3 Tagen 40,4km Rundweg hinter uns gebracht. eigentlich wollte unser Hamburger Michel ja noch mitkommen, aber eine alte sportverletzung hat ihm den Salat verhagelt.

Es ging los am Donnerstag. Wir gingen noch eben bissl was Shoppen: Gas, Raincover für den Rucksack, Trinkblase für Jutta, nen Topf und später noch Lebensmittel bei Aldi. Das erste supergeile Erlebis: Lebkuchen!!! Aldi hat tatsächlich Nürnberger Lebkuchen nach australien importiert und so kam ich in den Genuss eines fantastischen Oblatenlebkuchens in Melbourne im Frühling. Einfach nur herrlich…

Freitag morgen trafen wir uns dann in der City um das Auto abzuholen. Leider gabs das von mir reservierte Modell nicht, da irgendwer nicht rechtzeitig zurückgekommen war. Ersatz: Ein nagelneuer Ford Falcon XR V8. einziges Problem: Wiedermal Automatik… Als wir im Park ankamen und die Permits organisiert hatten liefen wir also los. Die ersten 3-4km hatten wir noch Schonfrist, da wir auf nen Berg zum parken gefahren sind (damit wir auf dem Gipfel auf dem Rückweg gleich tot ins Auto fallen können) und die freundliche Dame im Visitors Center unsere Rucksäcke beherbergte. Kaum waren wir 10 min gelaufen ging auch der Regen los. Das Raincover hatte sich direkt rentiert. Der Regen war auch erwartet, da der Wetterbericht für Freitag Nachmittag bis Samstag morgen Regen angesagt hatte. Ich muss sagen, es war keine shclechte Erfahrung im strömenden Regen, total eingepackt und mit ca. 15kg aufm dem Rücken knapp 10km zu wandern… Allerdings war die Freude über den Sonnenschein am nächsten Morgen umso größer.

Unser Weg war mit kulinarischen Highlights aus dem Hause Aldi gespickt: zunächst die bereits erwähnten Lebkuchen am Donnerstag, Freitag abend dann Dosenpasta aus good old Germany und Samstag morgen triebs mir dann Tränen in die Augen: Das Oatmeal (Haferschleim) von Aldi erinnerte mich derart an den guten alten Griesbrei den es daheim immer gab…. Und das ganze bei strahlendem Sonnenschein.

Samstag und Sonntag waren gesäumt von schönsten Stränden bei Kaiserwetter. Das Beste war aber, dass man vll maximal 10 andere Leute sah. Immer wieder die Gleichen, aber auch nur sporadisch. Total einsame… Es fühlt sich einfach viel besser an, wenn man weiss was man durchgemacht hat um dorthin zu kommen, und das nicht hinter der Düne en Parkplatz ist…

Ein weiteres Highlight war die Wasserversorgung: Das lebenswichtige Nass sah mehr nach Mittelstrahl aus als nach triankbarem Wasser. Nach 10 Minuten durchkochen und ein wenig abkühlen schmeckte es aber gar nicht so schlecht. Ich kürz den Bericht mal ab, am Besten schaut ihr das Video an. Das zeigt alles (und noch viel mehr)…

Eins sei noch erwähnt: als wir Sonntag Nachmittag am Parkplatz ankamen (es war eine Stunde später als gedacht, Daylight Savings sei dank) und unsere Zelte zum Trocknen ausgebreitet hatten, kam ein shcmunzelnder Australier, den wir bei der letzten Rast nur kurz gesehen hatten, auf uns zu und drückte uns 3 Flaschen (IMPORTIERTES!!) Becks in die Hand. Das sei noch in seinem Kofferraum gewesen und er wolle es uns schenken. Wir fühlten uns wie im Himmel… Dazu gabs noch Lebkuchen Herzen und ein wundervolles Wochenende wurde noch wundervoller… Schauts euch einfach an!

Take care!


Hiking Wilsons Prom from Marian Harbach on Vimeo.

Australia - Wilsons Promontory

AUG Part II

Oktober 2nd, 2008 Faky

Heute hab ich wieder fröhlich den Auslöser betätigt. Los gings Ultimate Frisbee. Ein sehr aufregender Sport, macht das mal wen ihr die Chance habt…

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Danach nochmal ein kurzer Abstecher zu Volleyball und Wasserball,

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Als nächstes stand noch Beach Volleyball und Soccer auf dem Programm, zu letzterem kamen wir aber zu spät.

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Dann wiedermal einen Beitrag zu kuriosen Sportarten, die num im Commonwealth gespielt werden: Lawn Bowls… diese Sportart wurde von mir als liebevoll als “Grass Curling” bezeichnet :)

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Die Jungs die das spielten waren wohl eher für den sozialen Teil der Uni-Games angereist ;) Ich glaube der Restalkoholspiegel hätte das führen eines Kraftfahrzeugs illegal gemacht… Das Spiel an sich läuft dann auch mit wenig Ehrgeiz und mit erhöhtem Spaßfaktor ab. Das gleiche galt für die “richtigen” (Tenpin) Bowler. Die bowlten in Perrücken, Röcken und sonstigen lustigen Accessoires.

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Zum Abschluss eine weitere Commonwealth/Ozzie Sportart: Touch Rugby. Man könnte auch von Weichei Rugby sprechen… Die Regeln sind nämlich wie beim Rugby, ausser dass man bei der kleinsten Berührung vom Gegner den Ball loslassen muss. Also nichts mit Scrum, blauen Augen und blutigen Nasen. Dennoch recht spannend anzuschauen…

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Bei der Abgabe meiner Bilder wurd ich dann nochmal sehr sehr sehr neidisch …

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und sah noch nen ziemlich aufregenden Himmel, de ich aber nur aus dem Bus fotografieren konnte:

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Das war mein Tag heute. Ansonsten haben Fab und Jutta die Ausrüstung fürs Wochenende organisiert. Es geht nämlich zu Wilson’s Promontory National Park. Ein drei Tage Hike steht auf dem Programm. Wir hoffen das Wetter spielt mit. Ich melde mich Montag mit dem Bericht! Dann geht leider auch die Uni schon weiter. Aber es sind ja nur noch 2 Wochen!!

Take care everyone!