Unterwegs und die gute alte Heimat

Niagara – Canadian Las Vegas

September 27th, 2010 Faky

Hey,

ich schon wieder. Das nimmt ja fast überhand hier. Gleich 2 Posts innerhalb von 3 Tagen. Aber ich sags lieber gleich, gewöhnt euch nicht dran.

Heute gibts ein Update aus dem sehr touristischen Niagara Falls, Ontario, Canada. Man fährt hier rein, denkt sich nichts böses und plötzlich gibts ne Las Vegas-style Skyline. Dann fährt man zwei Straßen weiter und es ist ne ranzige Wohnviertel Straße. Dort findet man das Hostel (www.hostelniagara.ca). Läuft dann 3 Blocks und steht zwischen Steakhouses, 4D Cinemas und Geisterhäusern. Alles mit riesigen Neon-Leutreklamen. Und da das noch nicht genug ist läuft man die Straße weiter und steht plötzlich vor nem riesigen Wasserfall. Man kommt zum Geländer, schaut nach rechts und da is noch en Wasserfall, nochmal größer als der Erste. Sehr strange, das.

Gestern war ich dann erstmal bissl in der Umgebung unterwegs. Ein bissl Hiking im Niagara Glen am Whirlpool, dann weiter nach Niagara-on-the-Lake am Lake Ontario mit nen paar alten Häuschen, ein Wine-Tasting bei der weltweit einzigen Winery die jedes Jahr Eiswein herstellen können und zum Schluss ein bissl Outlet Shopping. Der ganz normale Wahnsinn also.

Heute morgen gings dann richtig ab: Mit der “Maid of the Mist” mitten rein in den Wasserfall, 2.5 Millionen Liter Wasser pro Sekunde fallend rundherum. Obwohl man blaue Müllsäcke mit Kapuze als Schutz bekommt stand nach 3 Sekunden das Wasser in meine  Schuhen und meine Hose war bis zum Knie klatschnass. Aber ansonsten ganz cool ;) Danach noch mal eben in die USA gelaufen und auf der anderen Seite bissl geschaut. Sehr trisst das, denn außer Parkplätzen gabs nur ranzige Shopping Center mit teuren Food Courts und Souvenirs. Not so cool. Morgen gehts dann auch schon wieder zurück nach Pittsburgh und in den Flieger. Hier dann auch noch en paar Bilder… Bis die Tage :)

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Pittsburgh

September 24th, 2010 Faky

Hallo ihr Lieben,

hier sitz ich also im University Center der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Die Klimaanlage ist so kalt dass ich ne Jacke anziehe, während ich draussen gerne ne kurze Hose und Flipflops hätte. Als ich zum ersten Mal Amerikanischen Boden beim Zwischenstopp in Charlotte betrat war ich eigntlich noch recht happy. Beim letzten Besuch in den Staaten war ich eigntlich relativ begeistert von Fastfood, Starbucks und Co. So gings mir dann auch im Charlotte Airport, wo ich mir gleich mal nen riesigen Jamba Juice gekauft habe und in der Sonne auf meinen Anschlussflug gewartet hab (auch wenn der verspätung hatte).

Gestern dann gings gleich morgens um 8 mit der Konferenz los. Nachdem ich 15 min über den Campus geirrt bin weil es absolut keine Beschilderung gab und nirgends was von meiner Konferenz stand, hab ich dan endlich die Räumlichkeiten gefunden. Es gab Bagels und Kaffee zum Frühstück und danach die erste Keynote. Die war recht interessant, auch wenn ihc hier breits merkte dass ich bei den meisten Inhalten wohl nciht ganz folgen werde können. Das bestätigte sich dann auch bei den ersten Paper-Sessions. Nach dem Mittagessen und einer weiteren Keynote beschloß ich dann den Nachmittag in der City zu verbringen. Insofern das denn möglich war, denn so richtig Shopping war in der Umgebung nicht zu finden. Ich wanderte also halbwegs ziellos durch die Straßen, bis ich dann von einem ordentlichen Gewitter überrascht wurde. Zum Glück konnte ich mich in ein Borders flüchten und kam trockenen Fußes zurück ins Hotel. Den abend hab ich dann mit amerikanischem TV und Jetlag verbracht. Mal was anderes…

Das interessanteste für mich in den letzten Tagen war die Erfahrung dass man sich unheimlich klein, dumm und bedeutungslos vorkommt wenn man hier sitzt und alle von ihren Forschungsergebnissen und Visionen sprechen. Es ist irgendwie vegleichbar mit dem Gefühl das ich hatte als ich in Australien das erste mal einen “richtigen” Sternenhimmel gesehn hab, nur viel unangenehmer. Ich denke mal das ist gan normal, wenn man grade am Anfang seines PhDs steht. Allerdings trotzdem kein schönes Gefühl. Ich denke die Situation wird auch verstärkt durch die tatsache dass ich ncoh nciht mal richtig in Hannover angekommen bin und dann gleich noch überstürzt hierher gekommen bin. Außerdem noch die Komplikationen die wegen der zeitlichen Nähe zum Vertragsbeginn in Hannover dazu kamen.

Aber wie sagt der Australier… “You’ll be right, mate!” – Und so wirds sein…

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Hannover

September 13th, 2010 Faky

Ein seltenes Hallo an alle die hier ab und an mal noch einen Blick drauf werfen :)

Ich bin also mittlerweile nach Hannover umgezogen und werde morgen bzw. Mittwoch als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Regionalen Rechenzentrum Niedersachsen (RRZN) der Leibniz Universität Hannover anfangen. Genauer gesagt in der Arbeitsgruppe Distributed Computing Security (DCSec). Zunächst mal ist meine Stelle als Ansprechpartner des LSKN (Landesbetrieb Statistik und Kommunikation Niedersachsen) angelegt, ich hoffe aber mich in Richtung der Medizinischen Informatik zu Entwickeln. Mein Chef ist Matthew Smith, ein alter Bekannter aus Marburg. Letztendlich weiß ich ncoh gar nicht genau was mich erwartet, aber da ich selbst auch nicht genau weiß was ich machen will, ist das wohl gar nciht so schlimm.

Hannover gefällt mir bisher sehr gut, acuh wenn ich dank meines eigenen und Yvonnes Umzug noch nicht viel von der Stadt gesehen habe. Hannover erinnert mich an Adelaide, mit den vielen Bäumen an den Straßen, viele Parks überall im Stadtgebiet und die Tatsache dass die Stadt an sich sehr flach ist. (gut, Adelaide hat die Adelaide Hills, aber dafür ist Hannover wohl ein wenig moderner). Bisherige Highlights: BALZAC Coffee (endlich mal vernünftiger Kaffee, der nicht von Starbucks kommt) und nen REWE, der bis 23h offen hat, vor der Haustür. So richtig ankommen werd ich wohl erst im Oktober, da ich nach meiner ersten Arbeitswoche gleich auf Konferenz nach Pittsburgh fliege. Ich hoffe euch von da 1-2 Berichte an dieser Stelle übermitteln zu können. Bis dahin noch der nächtliche Blick aus meinem Wohnzimmerfenster…

Viele Grüße!

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster

Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN)