Pittsburgh
September 24th, 2010 FakyHallo ihr Lieben,
hier sitz ich also im University Center der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Die Klimaanlage ist so kalt dass ich ne Jacke anziehe, während ich draussen gerne ne kurze Hose und Flipflops hätte. Als ich zum ersten Mal Amerikanischen Boden beim Zwischenstopp in Charlotte betrat war ich eigntlich noch recht happy. Beim letzten Besuch in den Staaten war ich eigntlich relativ begeistert von Fastfood, Starbucks und Co. So gings mir dann auch im Charlotte Airport, wo ich mir gleich mal nen riesigen Jamba Juice gekauft habe und in der Sonne auf meinen Anschlussflug gewartet hab (auch wenn der verspätung hatte).
Gestern dann gings gleich morgens um 8 mit der Konferenz los. Nachdem ich 15 min über den Campus geirrt bin weil es absolut keine Beschilderung gab und nirgends was von meiner Konferenz stand, hab ich dan endlich die Räumlichkeiten gefunden. Es gab Bagels und Kaffee zum Frühstück und danach die erste Keynote. Die war recht interessant, auch wenn ihc hier breits merkte dass ich bei den meisten Inhalten wohl nciht ganz folgen werde können. Das bestätigte sich dann auch bei den ersten Paper-Sessions. Nach dem Mittagessen und einer weiteren Keynote beschloß ich dann den Nachmittag in der City zu verbringen. Insofern das denn möglich war, denn so richtig Shopping war in der Umgebung nicht zu finden. Ich wanderte also halbwegs ziellos durch die Straßen, bis ich dann von einem ordentlichen Gewitter überrascht wurde. Zum Glück konnte ich mich in ein Borders flüchten und kam trockenen Fußes zurück ins Hotel. Den abend hab ich dann mit amerikanischem TV und Jetlag verbracht. Mal was anderes…
Das interessanteste für mich in den letzten Tagen war die Erfahrung dass man sich unheimlich klein, dumm und bedeutungslos vorkommt wenn man hier sitzt und alle von ihren Forschungsergebnissen und Visionen sprechen. Es ist irgendwie vegleichbar mit dem Gefühl das ich hatte als ich in Australien das erste mal einen “richtigen” Sternenhimmel gesehn hab, nur viel unangenehmer. Ich denke mal das ist gan normal, wenn man grade am Anfang seines PhDs steht. Allerdings trotzdem kein schönes Gefühl. Ich denke die Situation wird auch verstärkt durch die tatsache dass ich ncoh nciht mal richtig in Hannover angekommen bin und dann gleich noch überstürzt hierher gekommen bin. Außerdem noch die Komplikationen die wegen der zeitlichen Nähe zum Vertragsbeginn in Hannover dazu kamen.
Aber wie sagt der Australier… “You’ll be right, mate!” – Und so wirds sein…

























